01.01.10

Permalink 00:31:44, von zucker   —   Kategorien: main

2010

Na dann mal los!

23.06.09

Permalink 15:22:22, von zucker   —   Kategorien: erna

Selbstverliebtes Miststück!

Erna vor Frauchens Erstling

Erna vor Frauchens Erstlingswerk!

01.06.09

Permalink 19:37:06, von zucker   —   Kategorien: main, erna

Erleuchtungen und entsprechende Alternativen zu Pfingsten

Ich liege mit den Schildkröten auf dem Balkon und arbeite an meiner Erleuchtung. Nr.25 haust in einem blauen Wäschezuber, in welchem ich einen kleinen Abenteuerparcour installiert habe damit sich das kleine Ding nicht langweilt zwischen den Hauptbetätigungen: Fressen und Schlafen.
Und damit Nr.25 am Familiensonnenbad teilhaben kann wird kurzerhand der gesamte Bottich auf den Balkon gehieft.

Das Rumtragen von Schildkröten hat in diesem Haushalt ja Tradition. Erna hatte scheins keine Lust zu warten bis ich aus dem Bett falle, sass schon unter der Sonnenliege als ich in Erscheinung trat und lässt sich seitdem völlig lethargisch jede Stunde in einen wassergefüllten Blumentopfuntersetzer schubsen, wo er ein paar Minuten vor sich hinplätschert, um dann unter leisem Ächzen wieder zu dem Stapel Gurkenscheiben zu krauchen. An denen wird verächtlich geschnuffelt, und dann werden wieder die Minuten gezählt bis ich den Kopf aus dem Zen-Buch hebe, “Erna,Erna.” sage, und ihn wieder zurück in den Schildkrötenpool schubse.

Nr25 als Glücksschwein im KleeNr.25 wird durch das Geschaukele des Krötbehältnisses während des Transportes kurz aus dem Mittagsdösen geholt, schnuppert darauf interessiert ob sich ausser den Lichtverhältnissen etwas verändert hat, um anschliessend unter eine Tonscherbe zu robben, welche offenkundig die Schlafstätte zu darstellt. Und hier wird dann weitergedöst bis ich hinreichend übers Erleuchten im Bilde bin und das schlaftrunkene Ding zu meiner persönlichen Bespassung unter der Tonscherbe hervorpölke.

Ich kratze also die Blumenerde von Nr.25 ab, tupfe ab und an auf die Krötennase damit das Biest nicht wieder versucht die Mama zu beissen und werfe das Tier zum Wachwerden in den - zum Parcour gehörenden - eigenen Krötenpool. Selbstverfreilich handelt es sich hierbei ebenfalls um einen Blumentopfuntersetzer. Bei Nr.25 achte ich allerdings drauf, daß das Viech nicht absäuft … is ja noch klein, da weiss man ja nicht wies kommt.

So aufgescheucht klettert Nr.25 fluchend aufs Trockene, nagt brav an einem Stück Eierschale und Löwenzahnblättern, um sich in einem günstigen Moment unter die Tonscherbe zu retten und vorausschauend etwas tiefer einzubuddeln. “Du Kluges, Du!” flüstere ich und schleppe den Schildkrötenzuber wieder ins Wohnzimmer - offenkundig war das Sandmännchen da und ich habe für heute nichts mehr zu vermelden.

Im Kühlschrank marinieren zwei Hühnerbeine vor sich hin, zusammen mit buttertriefenden Maiskolben und Tomatensalat eine ausgezeichnete Basis für den abendlichen Wallander.
Erna reckelt sich gähnend in der Abendsonne; nun wo Nr.25 im Bett liegt ist er wieder der uneingeschränkte Chef im Gelände und mit sich und der Welt im Reinen.
“Uns gehts gut, gelle, Schätzchen?” schwinge ich mich aus dem Sonnenstuhl um den Grill vom anderen Balkon zu holen, und Erna nickt unmerklich.

Und als ich drei Minuten später zurückkehre ist er schon unters Leopardensofa geschlüpft und schubbert sich an den hinteren linken Sofafuss geschmiegt in den Schlaf.

Grillen und Wallandergucken ist ja auch nix für kleine Kröts.

30.04.09

Permalink 14:40:05, von zucker   —   Kategorien: main

Singen wie Frau Westermann

Ich pflege mich regelmässig durch das Kurs-Angebot der Kölner Volkshochschule zu wühlen, auf der Suche nach intressanten Aktivitäten die nichts, aber auch wirklich gar nichts mit Komputern zu tun haben.
So habe ich mich mal ein Semester lang über Objektivbrennweiten verwirren lassen, letztes Semester wälzte ich mich beim Improvisationstheater auf dem Fussboden und versuchte meinen Mitspielern zu verdeutlichen, daß ich King Kong bin und gerade vergeblich versuche die weisse Frau einzufangen, und dieses Semester, ja, was sollte ich dieses Semester mal probieren?

“Obwohl das Singen eine ganz ursprüngliche menschliche Ausdrucksform ist, sind viele Menschen davon überzeugt, nicht singen zu können. Ziel des Seminars ist es, die Lieder zum Klingen zu bringen, die eigene Stimme (wieder) zu entdecken und festzustellen, dass jeder Mensch singen kann.”

Bitte??? Jeder Mensch kann singen? Oh… im Leben nicht!

Das Onlineangebot der VHS ist verblüffend übersichtlich und detailliert, und schon telefoniere ich mit der ‘inhaltlichen Beratung’ darüber, ob sich die Dozentin wohl über die Tragweite ihrer Aussage bewusst ist:
“Naja, wenn da steht, daß jeder singen kann, dann müsste das ja auch auf Sie zutreffen!", argumentiert die Dame am anderen Ende.
“Hm, wissen Sie …” , stottere ich rum ” … das kann ja so nicht stimmen, weil .. also ich.. ich singe so …. wie Frau Westermann, wenn Sie verstehen was ich meine!”
“Oh!”
“Sehen Sie!", triumphiere ich.

Die Telefon-Dame tut so, als täte sie Nachdenken, aber ich merke genau, daß sie sich gerade vorstellt wie Frau Westermann singt (Sie sollten den Link wirklich mal klicken, damit Sie verstehen was ich meine!) und in sich hineinkichert.
“Nun!” - sie holt tiiiief Luft - ” nun, Sie sollten sich davon ü-ber-haupt nicht beirren lassen und gehen einfach zum ersten Termin hin, zum Schnuppern!”
“Meinen Sie?", staune ich über die Sicherheit, mit der sie mir diesen Kurs verklickern will.
“Jawohl! Sie gehen da hin und gucken, ob es Ihnen gefällt! Und wenn nicht, dann suchen Sie sich was anderes aus unserem Programm aus!”

Das fand ich sehr überzeugend, schaffte es tatsächlich sonntagsmorgens um halb 9 aus dem Bett, um vor Ort mit zugekniffenen Augen und blanken Füssen nach einem Ton zu lauschen, der irgendwo aus den Untiefen meines Körpers aus mir raus brummte - oder auch nicht.
Gehört habe ich mich nicht (das ist wahrscheinlich der Trick daran), also werde ich mich weiter darin probieren - so ganz ohne Youtube, weiter die Augen zukneifen und die Zehen in den Fussboden krallend.

So mutig wie Frau Westermann werde ich wohl nicht werden, aber die Protagonisten bei ‘Zimmer frei‘ haben zum Zeitpunkt der Gesangseinlage immer mindestens eine Pulle Schaumwein und ein paar Kurze im Kopp - das ist ja auch was ganz anderes, als am Sonntag im Halbschlaf bei der VHS, oder?! :)

05.04.09

Permalink 17:13:03, von zucker   —   Kategorien: erna

Nummer 25

Nummer 25

Das ist Nummer 25.
Putzig, gelle?
Nummer 25 ist eine Breitrandschildkröte, kommt aus Bonn-Beuel und wird ab sofort Erna tatkräftig darin unterstützen mir das Leben schwer zu machen.
Nummer 25 sass inmitten eines Pulks von Schildkröten unter der Heizlampe und rannte neugierig auf mich los um mich abzuschnuppern.
Und ich schmolz weg :)
Auf der Heimfahrt sass der kleine Käfer todesmutig auf meiner Hand und guckte aus dem Zugfenster, und ein Frühaufsteher scheint er auch zu sein.

Er?
Keine Ahnung, das werden wir erst in 5-6 Jahren wissen … und ob’s vielleicht doch einen etwas… individuelleren Namen bekommt, das wird sich zeigen.

Und Erna? Der scheint gerade der Frühjahrsmüdigkeit zu frönen, jedenfalls habe ich die Beiden einander noch nicht vorgestellt. Ich nehme an, daß ihm das ziemlich schnuppe sein wird. Der wird aber noch staunen, wie gross dieser kleine Hosenknopf in den nächsten… hm… 10 bis 15 Jahren wird!
Mal sehen, was für Marotten Nummer 25 entwickelt, aber ich hoffe, daß der wahre Kampfgeist noch ein wenig auf sich warten lässt … ich werde berichten :)

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