| « England : Schweden | Ich bin... » |
Der Himmel färbt sich grau-gelb, und in der Luft liegt ein metallener Geruch, so als würde man das Frühstücksei mit dem Silberlöffel verzehren, welcher doch nur dafür angedacht ist, den Zucker unter den Kaffee zu rühren.
Der Wind zerrt die Gardinen nach draussen, im Flur knallt eine Tür.
Kaum habe ich Fenster und Türen gesichert bricht das erste Sommergewitter los und ersäuft fast die frischgegossenen Erdbeeren.
Ich drücke die Nase ans Fenster, sehe zu, wie die Frau von Gegenüber, die mit der schlechten Dauerwelle, also wie die ihre Gardinen bändigt und schlussendlich ebenfalls die Fenster schliesst. Sie drückt sich nicht die Nase am Fenster platt, sondern wendet sich wieder dem laufenen Fernsehgerät zu.
Das rote Lämpchen am Badeofen ist erloschen, ich steige mit einem wohligen Seufzen unter die Dusche, und spüle schäumend die Kindersonnenmilch und den Meeressand ab.
Ein kurzes, aber schönes Wochenende am Meer war das.
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