29.09.06

Permalink 18:05:54, von zucker   —   Kategorien: main

Señora Azúcar en camino

Ich gestehe, der Ortswechsel hat nicht grade zu Hyperaktivitaet in diesem Blog gefuehrt, aber wie heisst es so schoen ... tranquila, tranquila, mañana es otro dia!

Casa Batlló

Schoene Fotos hab ich schon gemacht, als ich Herrn Gaudi  klick mich! aufs Dach geklettert bin... moechte jemand Bilder, hm?

Ich esse viel Fisch, probiere Brandys und zelebriere landesuebliche Sitten wie `Siesta halten´. Und begeistere die ansaessigen SpanierKatalanen mit meinen Sprachkenntnissen: "Un bodadillo chorizo, si es plau!" Jawollja.

Das Wetter ist prima, das schwule Lieblingsmaennchen liegt ermattet auf dem Sofa und wartet darauf, das es altert. Und diesen Alterungsprozess versuessen wir heute abend hoffentlich mit Hummer, den das Lieblingsmaennchen  klick mich! des Lieblingsmaennchens gerade versucht zu ergattern.

Das sind vielleicht Nachrichten, wa?
Na gut, vielleicht versuch ichs dann doch lieber wieder erst, wenn mir was Gescheites einfaellt.

In diesem Sinne,
¡hola!,
Frau ZuckerSeñora Azúcar

12.09.06

Permalink 23:35:09, von zucker   —   Kategorien: main

Einkaufszettel - Titanic - 9/11

Das schwule Lieblingsmännchen hat eine Einkaufliste geschickt.
Was ich nach Barcelona mitbringen soll.
[JA! Ich flieg wieder hin. Ja! JA! YEAH! Genaugenommen in 14 Tagen!]

Meerettich. Im Glas. Keinen Sahnemeerettich!
Maglite-Birnchen.
Wasserkocherentkalker (?? ich tu das mit Essigessenz ??).
Zigarettenpapier.
Die aktuelle Titanic  klick mich!.

Also, wenn ich mit der Mischung vom Zoll hopps genommen werd - dann wundern wir uns ja wohl nicht, hm?

Aber dabei hab ich mich dann mal wieder über die Titanicseiten gestöbert.
Und fand unter der Überschrift '9/11 - So war es wirklich!' das:

Was geschah wirklich!
Beneidenswert, diese Idee!

05.09.06

Permalink 00:29:50, von zucker   —   Kategorien: main, erna

Tyrannus Kröt

Montag morgen, die Akkus des Funkweckers sind an ihre Grenzen gekommen und ich bin viel zu spät unterwegs als ich ins Wohnzimmer gerannt komme. Die Schildkröte sitzt vor der geschlossenen Balkontür und drückt sich wehmütig die Nase platt.
"Dummes Ding! Der Sommer ist vorbei, Schluss mit Sonnenbaden! Vergiss es!" kriegt Erna meinen Ärger über den Funkwecker ab und ich renne weiter Richtung Badezimmer.

Zwei Minuten später komme ich mit Schaum vorm Munde wieder zurück, und Erna sitzt unbeeindruckt vor der Tür.
"Du wirst es bereuen!" nuschel ich, schiebe das Kröt mit dem nackten Fuss zur Seite -wutsch-, öffne die Balkontür und schiebe das Kröt -wutsch- wieder zurück. Derartige Rutschpartien mag Erna garnicht gern, zieht also Kopf und alle Viere schnell ein, schnuffelt dann aber schnell intressiert und zieht sich schnaufend an der Balkonschwelle hoch, um rappelnd auf der anderen Seite runterzurutschen und neben der Schale mit den Gurkenscheiben auszurollen.
"Bitte sehr, nun bist Du draußen, altes Dickkopfvieh!" brumme ich, schliesse die Balkontür und eile wieder ins Bad um den Schaum vorm Mund loszuwerden.

Ungefähr 10 Minuten später komme ich auf einem Bein ins Wohnzimmer gehüpft, versuche gleichzeitig ins zweite Hosenbein zu kommen und nach den Sandalen Ausschau zu halten, als mein Blick auf Erna fällt.
Welcher wieder an der Balkontür sitzt.
Sich wieder die Nase plattdrückt.
Diesmal wehmütig nach _drinnen_ glotzt.

"Hah!" brülle ich. "Hah! Das machst Du mit Absicht! Das weiß ich ganz genau! Und Du weißt genau das ich zu spät komme! Aber statt Dich zu freuen, die ganze Wohnung für Dich zu haben, mußt Du mich tyrannisieren, Du blödes.... Duuuu! Hah!"
Mit diesen Worten reisse ich die Balkontür auf.
Meine Nachbarn müssen mich inzwischen für geistesgestört halten.

Die Kröte klimpert arglos und glotzt mich weiter an.
"Nun komm schon rein!" fauche ich und renne in die Küche um nach einem Apfel zu kramen. "Dieses Rumgezicke geht mir derart auf die Nerven, was bin ich froh wenn Du endlich wieder Winterschlaf hälst, ich sags Dir!" wettere ich vor mich hin, komme natürlich zurück ins Wohnzimmer, aber Herr Kröt thront auf dem Balkon und guckt sich das Spielchen an.

"Wieso bist Du Dir eigentlich immer so verdammt sicher das ich Dich reintrage, hm?" zische ich böse während ich ihn aufhebe und über die Schwelle trage.
"Ich bin ein blödes devotes Huhn, nicht wahr?" krakeele ich, während ich -wieder in der Küche- mein Geraffel in den Rucksack packe. Und als ich wieder zurückkehre erklimmt das Vieh grad wieder die Schwelle zum Balkon.

"Jetzt hab ich die Nase voll, bleibst Du heute halt draussen, ich bin doch nicht Dein Türsteher!" knalle ich die Balkontür zu, gucke nochmal kurz bei wetteronline.de  klick mich!, ob die ChanceGefahr besteht, daß das Kröt vom Blitz oder hühnereigroßen Hagelkörnern erschlagen wird und renne zur Tür raus.

Nun raten Sie mal, wer mich stinkewütend zurückerwartet hat, als ich heute abend um halb acht nach Hause kam?
Ich bin sehr gespannt wo gnä Herr mir morgen früh auflauert.
Blödes Vieh!

18.08.06

Permalink 22:30:29, von zucker   —   Kategorien: main

Theater mit Maus und ohne Elefanten

Wenn man sich in einem freien Theater mit der computergestützten Infrastruktur und ihren Anwendern beschäftigt, braucht man gute Nerven und sollte sich durch nichts aus der Fassung bringen lassen.
So ziemlich alle stehen auf Kriegsfuss mit den manigfaltigen Gerätschaften, und so leuchteten viele Augenpaare glücklich; wähnte man eine Fachfrau an Bord.
Ich bremste diesen emotionalen Tsunami erstmal brachial aus:
"Nix da! Outlook, Excel und dieser ganze Office-Anwendungsschnickschnack ist nicht meine Baustelle! Überhaupt! Outlook! Dieses Teufelswerk! Niemals!"
Die eben noch freudigen Blicke trübten sich schnell ein, ein leiser Versuch folgte noch: "Aber wieso der Kopierer schon wieder einen Papierstau meldet ... weisst Du vielleicht?"
"Naja, wahrscheinlich hat er sich an nem Blatt Papier verschluckt, wa?", diagnostizierte ich und unternahm keinerlei Versuche, das mir völlig fremde Gerät in Augenschein zu nehmen. Niemals den kleinen Finger reichen!

Entsprechend enttäuscht wandte man sich von der neuen Mitarbeiterin ab, und ich versuchte es eilig mit aufmunternder Motivation: "Ach, ich bin mir sicher, daß ihr von diesem Officezeugs viel mehr Ahnung habt als ich, ich bin halt eher für die Website zuständig."
-*Pause*- *wenig Begeisterung*- *genaugenommen garkeine*-
"Na gut, natürlich kann man mich gerne ansprechen, manchmal finden sich Lösungen ja zu zweit besser!"
Supereinstieg, Frau Zucker.

Ein paar Tage ertönte ein im höchsten Maße verzweifelter Aufschrei aus dem hinteren Büro:
"WAAAAAAAAAH! Scheisse! ZUUUUUUUUCKER *! Hiiiiilfe!"
Ein solches Getöse ist ein sicheres Zeichen, daß sowieso schon Hopfen und Malz verloren ist. Also stelle ich meine Kaffeetasse ab, rolle schwungvoll vom Schreibtisch weg und schlendere den Gang lang. Vor mir tut sich ein Schlachtfeld von Schreibtisch auf: mindestens vier grosse Aktendeckel liegen quer über dem Tisch verteilt, mittig qualmt eine Zigarette in einem übervollen Aschenbecher, daneben eine Tasse mit einer kalten grauenvollen Brühe, die angeblich Kaffee darstellen soll, und vor diesem Szenario sitzt die haareraufende wimmernde Buchhalterin und deutet verzweifelt auf den Bildschirm.
Auf dem der Cursor zeilenweise abwärts blättert.

"Das rast immer weiter!" und zur Bekräftigung hämmert sie wahllos auf der Tastatur rum und schüttelt die Maus heftigst.
"Kscht-kscht!" sage ich beruhigend, überschaue schnell die einzelnen Komponenten, beuge mich über den Schirm und hebe dabei unauffällig einen der Aktendeckel von der Leertaste. Der Cursor stoppt und ich verkneife mir ein Grinsen. Ich richte mich wieder auf, und lasse dabei den Aktendeckel wieder sinken und natürlich rast der Cursor wieder los.
"OH!" schreit sie."Oh. Es hat eben kurz aufgehört! Oh, scheisse... oh, er macht weiter!"
"Pscht!" herrsche ich sie an und tippe völlig überflüssig gegen das Alugehäuse des TFT-Schirms. "Is ja schon gut, nun beruhige Dich mal.." sage ich zum Display - und hebe wieder den Aktendeckel an und schiebe ihn unauffällig beiseite. Der Cursor hält inne. Dauerhaft.
"Na bitte, geht doch."

Sie starrt mich an.
"Was war das jetzt?" überschlägt sich ihre Stimme gefährlich.
"Hm, ich denke mal, Deine miese Aura hat ihn nervös gemacht. Du solltest ein bißchen freundlicher zu ihm sein. Computer sind sehr sensibel, wenn sie Feindseeligkeit spüren."
"Das meinst Du jetzt nicht ernst?!"
"Türlich! Hast es doch gesehen: kaum spürt er meine Nähe, schon ist alles gut!" Leider kann ich mich nur noch wenige Sekunden an ihrem irren Blick weiden bis es aus mir rausplatzt, und ich sie 'in den Trick' einweihe.
Undank ist der Welt Lohn, und sie bedenkt mich mit fürchterlichen Flüchen während ich immernoch kichernd zurücktrotte.

In der Küchenzeile rührt El Intendante sich grad höchst konzentriert ein Müsli zusammen. Anfangs auch ausgesprochen furchtsam vor der 'Materie Computer', und immer wieder ein Quell höchster Erheiterung.
"Die neue Software findest Du im Netzwerk auf dem Server."
"Welches Netzwerk?"
"_Unser_ Netzwerk. Auf dem Server."
"Wir sind vernetzt? Aber ich bin doch im Büro nebenan! Ich bin nicht mit euch vernetzt!"
"Doch .. *tiefdurchatme* .. auch Du bist vernetzt. Mit uns!"
Ich drehe mich verzweifelt zur Sekretärin um.
"Er weiss nichts vom Netzwerk?"
"Wir haben uns nicht getraut ihm so weitreichende Dinge zu sagen. Das kannst Du jetzt ja machen!", wiegelt sie ab.
"Mein Gott!"
"Ich bin nicht vernetzt!" bockt es hinter mir.

Sehr befremdlich findet er ja auch immer, das ich von zu Hause aus Mails abrufen kann. Also die, die an meine Theateradresse gehen. Das wollte er auch können.
Nachdem Frau Dramaturgin das auch unter zur Hilfenahme ihres Gatten nicht hinbekommen hatte, habe ich bei El Intendante garnicht erst versucht es über Outlookkonten zu lösen.
Nein, was anderes musste her. Dem Himmel sei Dank für den POP3-Sammeldienst  klick mich! von GMX. Doch das lies sich nicht so einfach bewerkstelligen, denn dazu musste er schon seinen Account aufklappen. Mit Passwort etc.

El Intendantes TürschildAlso setzten wir uns eines schönen Nachmittags mit einem Tässchen Kräutertee zusammen, und ich schaltete in den freundlichen Sesamstrassenton auf Samson-Niveau, und erklärte ihm möglichst plastisch, was wir vorhaben. Und er sass mit grossen Augen da und lauschte eifrig und nickte immer wenn er was verstand.
"Sooooo! Und jetzt rufst Du Deine privaten Mails ab!"
"Was? Hier?"
"Ja!"
"Das geht?"
"Ja!"
"Wie denn?"
Ich schliesse kurz die Augen, sammele mich.
"Hm. gmx.de sagt dir aber was?"
Nun guckt er sehr misstrauisch, und ich beeile mich ihm zu beteuern, das wir _nicht_ mit gmx vernetzt sind und er sich keine Sorge wegen seiner privaten Korrespondenz machen muss.
"Aber wenn wir das alles eingerichtet haben kannst Du mit Deinem GMX-Account die Theatermails abholen."
"Hier? Hier tu ich das noch mit Outloook!"
"Gna! Nein! Zu Hause. Oder wenn Du mal ein paar Tage unterwegs bist!"
"Achso. Ja"
Ich trippel ein wenig mit den Nägeln auf dem Schreibtisch, und ringe wieder um den freundlichen Kindergärtnerinnenton.
"Und was pflegst Du im allgemeinen zu tun, wenn Du Mails abholst?"
Ratloses Schweigen.
"Wie holst Du mit dem Computer Deine Mails ab?" und mit dem gemütlichen Samsongeplänkel schwingt ein unüberhörbarer Tiffy-Ton mit.
Er zögert. Denkt angestrengt nach. Guckt vorsichtig auf den Rechner, dann auf mich, und ich mache keine Anstalten ihm was vorzusagen.
Dann kommt es. Sehr zögerlich.
"Mit der Maus??"
Ich sog hörbar Luft ein.
"Nein. Das mit der Maus und dem Elefanten ist nächstes Mal dran.
'Mit dem Browser' wäre die richtige Antwort gewesen!"
"Nie gehört!" verschränkt El Intendante die Arme und schiebt schmollend die Unterlippe vor.

Man hat es nicht leicht. In sonem Theater. Aber die Überraschungen sind gerne zum Kringeln :)

* Natürlich brüllte man nicht 'Zucker', sondern.... was adäquates. Was man in der Aussenwelt so zu sagen pflegt, wenn man mich meint. Aber das würde hier wohl zu Verwirrung führen. "Wer ist das? Noch ein Kröt?"

08.08.06

Permalink 23:57:18, von zucker   —   Kategorien: main

Blöder Popstar!

Oh man(n), was war das für ein Sommer:
ich kroch auf dem Zahnfleisch und las lethargisch bei einer völlig Wahnsinnigen  klick mich!, die orgasmierend von einem Robbiiieeee-Konzert zum nächsten wetzte.

Wie? Aus mir spricht der blanke Neid? Na hömma! Ich... äh.. ich...
Ähm. Naja. Klang schon gut *einräum* ...

Nun hat der Sommer mal Pause gemacht, und Robbie steigt bei den Düsseldoofen  klick mich! ab. Na _das_ können wir ja leiden:
erst ist ihm unser gutes altes Müngersdorfer Stadion  klick mich! nicht gut genug, und dann d'dorf.

Aber hilft ja nix.
Spekulierend auf fallende Schwarzmarktpreise bin ich mal zu den Jahnwiesen gefahren. Bahnfahn
Bisken wie ne Kirmesbude sah das von hinten schon aus:Kirmesbude
Einmal ums Gelände gelatscht kam ich dann auch so weit:ganz nah?
Aber pünktlich ne Viertelstunde, bevor das Objekt der Begierde auf die Bühne schwebt... wird dieser Zugang geräumt :(
Darum nochmal die Kirmesbude von hinten:Kirmesbude2
Hier wummerten dann auch heftigst die Bässe... aber gut klang es nicht.
Ich suchte das Weite. Und zum Abschied verspotteten mich die Telekomiker: Telekomiker

Aber gut. Morgen ist auch noch ein Tag...
Nächster Versuch.

Vielen lieben Dank an die vielen an- und aufregenden Robbie-Berichte von der Wahnsinnigen... *glucks* .. Jacky  klick mich! :)

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