02.12.07

Permalink 14:14:18, von zucker   —   Kategorien: s-bar

Zeekraal - kann man das essen?

Zeekraal

Im hiesigen Supermarkt heisst das Zeug Zeekraal, und Google sei Dank weiss ich nun, das es auf deutsch Queller  klick mich! heisst.

Man spült der/die/das(?) Queller unter fliessendem Wasser ab ...

... brät ihn/sie/es mit Schalotten in Butter an...

.. pfeffert das Ganze und hebt al dente gekochte Spaghetti drunter.

Voilà!

23.11.07

Permalink 17:12:50, von zucker   —   Kategorien: main

Wehe!

Reiseverbindung Und wehe die  klick mich! streiken am Mittwoch!
Dann werd ich verdammt unsolidarisch!

Abgesehen davon:
es riecht nach neuen Strandbildern.
Und ich versuche die Schreibblockade zu bezwingen.

22.07.07

Permalink 23:21:52, von zucker   —   Kategorien: main

Ausflug mit Muffel

Das Muffel und ich waren Sonntag am Rhein unterwegs, unsere Kameras in die Pflicht nehmend. Besonders viel Spass hatten wir mit dem Selbstauslöser klick mich!.
Der Rheinauhafen ist die reinste Baustelle, überall werden Luxusbuden  klick mich! hochgezogen. Und wo gerade kein Schotterberg liegt stellen sich irgendwelche Hilfssheriffs in den Weg.
"Junge Frau, dafür könnten Sie eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch kassieren!" pieft mich da so ein 5-Euro-studentischer Wachmann an.
"Kleiner Pisser!" - hätte ich gerne gebrüllt, aber das Muffel guckte schon etwas gestresst wegen meiner latenten Aggressivität, also zynelte ich unterschwelliger rum.

Sonntags nachmittags rennen einfach zuviele orientierungslose Familien am Rhein rum. Und ich kann es nicht ab, wenn genau diese mir vors Rad hüpfen. Falls sich jemand wundert wieso kleine Kinder einfach auf die Strasse springen: sie haben es nicht anders gelernt. Die idiotischen Eltern...
Wetterwechsel
Das Wetter wechselte ungefähr so regelmässig wie wir zwischen Teleobjektiv und Fisheye hin- und hertauschten.
Vorm Spielplatz  klick mich! gabs leider keinen Pflaumenkuchen mit Schlagsahne, aber man reichte uns hausgemachte Frikadellen mit schwäbischem Kartoffelsalat - und viel Senf.

So gestärkt schafften wir es nochmal bis zum Heumarkt, wo uns endlich wieder Regen, aber auch ein Regenbogen empfing.
Ganz ehrlich: wir wären Willens gewesen nochmal Geld in die Gastronomie zu investieren, aber irgendwann verliert man den Spass an schlechtem Service - insbesondere in der Kölner Altstadt.
Also wurden zwei Flaschen Reissdorf am Kiosk aufgekauft, und unter den bewundernden Blicken des Muffels öffnete ich sie mit dem Fahrradschloss. Tja, auch Nichtraucher können sowas! *rumstrunz*

Auf einem Mäuerchen sitzend, über den Rhein guckend resumierten wir diesen Sommer.
Puh! Ich hoffe, das _war_ nicht der Sommer. Ich glaub, ich muss dieses Jahr noch dringenst ans Meer - irgendwann.
Nunja, zum Abschluss gabs dann für jeden eine Waffel Eis und das Muffel und ich radelten zum Tatortgucken heim.

Natürlich wars kein Tatort sondern ein komischer Fake.
Das gehört scheins zum halbgaren Sommer.
Naja. *mumpf*
Wer Bilder gucken mag, tue das hier  klick mich!.
Leider hab ich die verf*** Uploadsoftware nicht in den Griff gekriegt, aber ein paar Fotos haben es ins Netz geschafft.

17.07.07

Permalink 21:31:19, von zucker   —   Kategorien: main

Flashlight

Bei mir im Haus wohnt ein taubstummes Paar. Schon wenige Tage nach meinem Einzug raunte mir das die Dame aus dem Erdgeschoss beim informellen Treppenhausgespräch zu. Und es dauerte auch nicht lang, da rannte der männliche Teil des Paares im Schweinsgalopp die Treppe runter an mir vorbei und warf mir einen ausgesprochen bösen Blick zu. Ich war mir keiner Schuld bewusst und nahm mir vor beim nächsten Mal auch böse zu gucken.

Das nächste Mal war er dann aber eindeutig im Nachteil:
ich hatte ein abendliches Schaumbad verkonsumiert und lag mit eingerollten Haaren auf dem Sofa rum, als es gegen halb zwölf klingelte. Ungnädig grummelnd ging ich auf den Balkon und sah den taubstummen Nachbarn vergeblich mit dem Schlüssel im Türschloss stochern. Da ich ungefähr drei Stunden vorher genauso ratlos vor der Tür gestanden hatte bis jemand die Tür von innen öffnete hatte ich doch Mitleid, zog den Bademantel über und trollte mich vier Treppen runter.
Der Nachbar hatte sich scheinbar schon darauf eingestellt die Nacht vor der Tür zu verbringen, als ich die Tür öffnete und er sich umdrehte. Seinem Mund entfuhr ein erschrockenes Quietschen und er starrte mich ziemlich entgeistert an. Das dauerte allerdings keine drei Sekunden, und schon begann er schallend zu lachen, zeigte auf die Lockenwickler und quietschte noch mehr.
Ich mühte mich um einen hoheitsvollen Blick, musste aber auch grinsen, und dann stiegen wir die Treppen wieder hoch - wobei er sich allerdings nicht die geringste Mühe gab sich das Kichern zu verkneifen, den Zusammenhang vergessend, das ich ihn durchaus hörte! Vor seiner Tür drehte ich mich nochmal zu ihm um, nickte und wünschte mit formvollendeter Lippenbewegung eine gute Nacht und verschwand in meine Gemächer, zwei Treppen höher.

Es gingen ein paar Wochen ins Land, da fand ich ein meinem Briefkasten einen handgeschriebenen Zettel vor. Man stellte sich als die Dame aus dem zweiten Stock vor, und man habe ein Paket für mich entgegengenommen. P.S.: Und übrigens sei man taubstumm.
"Ach ne!" grinste ich und machte mich auf meine Post einzusammeln. Ohne weiter nachzudenken lehnte ich mich gegen die Klingel .. und logischerweise klingelte es nicht! Das erste Mal in meinem Leben stellte ich mir die Frage, wie eigentlich die Türklingeln von tauben Menschen funktionieren mögen.

Aus der Wohnung erklang ein Rumpeln, und Sekunden später klärte sich die Frage auf:
die Tür wurde aufgerissen, im Türrahmen stand meine Nachbarin, die Augen weit aufgerissen, patschnass, und sehr leger in ein Frotteehandtuch gewickelt. Die Wohnung hinter ihr lag im Stockdunkeln, dafür beblitzte aber unaufhörlich eine undefinierbare Lichtquelle das Szenario.
"Karamba!" hauchte ich, wedelte idiotisch mit dem handgeschriebenen Zettel und glotze mit halboffenem Mund auf sie und das Licht, welches offenbar von einer Spezialklingel klick mich! ausgesandt wurde. Ich hatte meine Nachbarin also offensichtlich unter der Dusche hervorgeholt.

Sie liess ein ähnliches Geräusch verlauten wie ich es bereits von ihrem Kerl kannte, ruderte sich dann aber eckige Handbewegungen zusammen, die offenbar mein Paket darstellen sollten. Zu diesem Zwecke liess sie das Handtuch los, welches ins Rutschen kam, und dann verschwand sie im Dunkeln um die Ecke. Es blitze immernoch und mir brach der Schweiss aus. Ich begann zu rätseln, ob das Armerudern eine Aufforderung beinhaltet haben könnte ihr zu folgen, aber dann kam sie auch schon wieder, mit einer Hand das Paket balancierend, mit der anderen eher ungeschickt das Handtuch zusammenhaltend.
Etwas verworren und um ein nachdrückliches Lächeln bemüht nahm ich das Paket entgegen, bedankte mich artig, wünschte einen schönen Abend. Sie nickte und lächelte ebenfalls wiederholt, und klappte dann die Tür zu.

Auf dem Weg nach oben erholte ich mich von diesem unerwarteten Auftritt, wischte ein paar Wassertropfen von dem Paket. Man ahnt garnicht, wie spannend die Nachbarschaft manchmal sein kann.

Permalink 19:58:30, von zucker   —   Kategorien: main

Fischauge, sei wachsam!

Balkonien durchs Fish-Eye IWahrscheinlich teilt kaum wer meine neue Leidenschaft meinen Balkon zu fotografieren, aber diesmal geht es garnicht um den Balkon, sondern um das neue Fisheye-Objektiv  klick mich!, mit dem man den ganzen Balkon auf zwei Fotos draufkriegt!
Ist das nicht toll?:)
klick mich!

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